Dass es sich lohnt, Französisch in der Oberstufe beizubehalten, zeigen die Schüler und Schülerinnen aus dem Grund- und Leistungskurs 11, die die Möglichkeit hatten, an einer viertägigen Fahrt nach Paris während der Projektwoche 2026 teilzunehmen.
1. Tag: Ankunft & erste Sehenswürdigkeiten
Am Montag, dem 22. Juni, ging es um 4 Uhr am Ingelheimer Bahnhof los. Unser Ziel war die französische Hauptstadt Paris und ihre Sehenswürdigkeiten.
Nach einer siebenstündigen Fahrt machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft. Es war eine gute Möglichkeit für die Schüler und Schülerinnen, die Pariser Metro mit ihren endlosen Gängen zu entdecken.
Wir verbrachten den Nachmittag mit einem kleinen Spaziergang im Herzen der Stadt, bei welchem wir den Arc de Triomphe, die Champs-Élysées und selbstverständlich den Eiffelturm besichtigten. Dann bot sich die Gelegenheit, den Abend mit kühleren Temperaturen auf den Champs-Élysées ausklingen zu lassen.
2. Tag: Institut de France & Montmartre
Dienstagvormittag wartete Quentin – unser Gästeführer – auf uns für eine Führung im Institut de France. Das Institut de France ist eine hoch angesehene Institution in Frankreich, die nach einem Vermächtnis des Kardinals Mazarin durch Ludwig XIV. 1662 gegründet wurde und noch heute aus fünf wissenschaftlichen Akademien besteht.
Obwohl der Zutritt zu vielen Räumlichkeiten des Instituts de France normalerweise untersagt ist, erlaubte uns die Führung, in den Plenarsaal unter der Kuppel – den Platz von Diskussionen über Sprache, Literatur und Wissenschaft – und in die Arbeitszimmer der Akademiker und Akademikerinnen zu gehen.


Auf unserem Weg zum Quartier de Montmartre gingen wir über die Seine und wir konnten das vorübergehend angebrachte Kunstwerk des Künstlers JR auf der Brücke Pont Neuf bestaunen.

Im Quartier Montmartre hat uns Josquin – unser neuer Gästeführer – die Sehenswürdigkeiten dieses lebendigen Stadtviertels gezeigt und einzelne Geschichten über die verschiedenen Orte erzählt, wie das Haus der Sängerin Dalida. Es war auch beeindruckend, den Spuren von französischen Schauspielern und Schauspielerinnen zu folgen, denn dieses Stadtviertel war der Drehort von vielen Filmen wie der Komödie La Grande Vadrouille oder der Liebeskomödie Le fabuleux destin d’Amélie Poulain (dt. Die fabelhafte Welt der Amélie).


Links ist die Basilika Sacré-Coeur de Montmartre und rechts eine der zahlreichen Straßen des Stadtviertels Montmartre.
3. Tag: Louvre-Museum & Freizeit
Der Tag startete mit einer Führung von Josquin im Louvre-Museum, während der die Schüler und Schülerinnen viel über die Kunstgeschichte Frankreichs erfahren konnten und ein Umweg über die Venus von Milo und die Mona Lisa war selbstverständlich unumgänglich.

Am Nachmittag hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, die Hauptstadt in Kleingruppen selbst zu entdecken. Diese Gelegenheit bot sich besonders an, wenn sie andere Orte besichtigen wollten, denn Paris ist eine große Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und alles kann nicht in drei Tagen entdeckt werden.
Den Abend ließen wir gemeinsam mit einem Spaziergang entlang der Seine vom Jardin des Tuileries mit der olympischen Flamme von Paris 2024 über den Place de la Concorde bis zum beleuchteten Eiffelturm ausklingen. Wir waren stolz, um 23 Uhr angekommen zu sein, denn wir konnten das Blinken des Eiffelturms sehen.



4. Tag: Rückfahrt nach Ingelheim.
An diesem Tag mussten wir uns leider von der Stadt der Liebe verabschieden und uns auf den Weg nach Deutschland machen. Eine Rückfahrt, die allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird, dank der Animositäten mit der Deutschen Bahn, die der Rückreise einen besonderen Akzent verliehen.
Christoph Merklein & Bastien Voisin
(Bilder von Bastien Voisin)