Vom 30. Juni bis zum 3. Juli fand am SMG wieder die jährliche Projektwoche statt, und auch in diesem Jahr war auf dem Schulgelände einiges los. In über 30 Projekten wurde genäht, gebaut, getanzt, gekocht, geforscht, gefilmt und gestaltet. Wer in diesen Tagen durchs Schulhaus ging, hörte Musik aus den Kunsträumen, roch den Duft von selbst gekochtem Essen und sah Schülerinnen und Schüler, die eifrig an ihren Projekten arbeiteten.

Besonders beliebt waren wieder die kreativen Projekte wie Graffiti und Street Art, Nähen oder Mosaik. Aber auch sportliche Angebote wie Ballsport, Kampftraining oder Aerobicturnen kamen gut an. Viele Gruppen nutzten das gute Wetter und verlegten ihre Aktivitäten einfach nach draußen. „Es ist besser als Unterricht und es ist cool, neue Leute kennenzulernen und neue Dinge auszuprobieren“, meinte Tarja Hanssen (9c) zufrieden.
Neben den klassischen Schulprojekten gab es auch soziale und handwerkliche Angebote – zum Beispiel das Rucksack-Projekt für Hilfsbedürftige oder Renovierungsarbeiten im Schulgebäude.
„Die Projektwoche gibt einem die Chance, Sachen auszuprobieren, die im normalen Schulalltag nicht möglich sind“, erklärte Sophie Gatzemeier (12 Sozialkunde), die sich über das besondere Lernen außerhalb des Klassenzimmers freute.
Nicht alle waren allerdings restlos begeistert.„Die ProWo ist richtig cool und die Möglichkeit, die Schule mit etwas Positivem zu verbinden, ist auch super, aber das Angebot der ‘coolen’ Projekte ist echt begrenzt“, meinte ein Schüler anonym.
Trotzdem war die Stimmung insgesamt sehr positiv und viele merkten am Ende, dass auch ein Projekt, das zunächst unscheinbar wirkte, überraschend viel Spaß machen konnte.
Auch die Lehrerinnen und Lehrer zeigten sich zufrieden. „Es ist fantastisch, dass die Schüler auch mal was anderes als Unterricht machen“, sagte Frau Schneider, die Teil des ProWo-Organisationsteams war.
Am letzten Tag präsentierten viele Gruppen ihre Ergebnisse. In den Klassenräumen, auf den Fluren und im Schulhof konnten Besucher Mosaike bestaunen, Kurzfilme ansehen oder selbstgemachte Snacks probieren. Die Stimmung war locker und man spürte, dass die Projektwoche für viele ein Highlight des Schuljahres war.
Noah Iachetta (10b), Teilnehmer am Projekt „Die ProWo in der Schülerzeitung“